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Frage & Antwort

Thermodrucker für A4-Dokumente oder Etikettendrucker – welches Gerät passt zu mir?

Kurz gesagt

Wer Rechnungen und Verträge in A4 druckt, nimmt einen A4-Thermodrucker; wer Paketlabels im Format 10 × 15 cm druckt, einen Etikettendrucker. Von den acht mobilen Thermodruckern im Vergleich ist nur der JADENS JD268BT ein Etikettendrucker, mit bis zu 72 Etiketten pro Minute, aber ohne A4. Die übrigen sieben sind A4-Geräte, ihr Tempo reicht von 6 bis 20 Seiten pro Minute.

Genau einer der acht mobilen Thermodrucker im Datenvergleich ist ein Etikettendrucker: der JADENS JD268BT für Paketlabels im Format 10 × 15 cm. Die übrigen sieben sind A4-Geräte für Dokumente. Ein Modell, das beides ausdrücklich kann, gibt es unter den mobilen Thermodruckern im Vergleich nicht. Wer Rechnungen und Paketlabels druckt, braucht deshalb zwei Geräte oder einen Umweg über A4-Blätter.

Welcher Thermodrucker druckt A4-Dokumente?

Sieben Geräte sind als A4-Thermodrucker beschrieben, aber nur fünf nennen A4 ausdrücklich als Papierformat. Beim Phomemo G100 Pro endet die Modellbezeichnung auf „Letter“, der JADENS JD-166 gibt 8,5 × 11 Zoll an, also US Letter. Welches Papier Ihre Variante aufnimmt, klären Sie vor der Bestellung, denn auch der Nachschub muss zum Format passen.

ModellAuszeichnung (Note)Das entscheidende Merkmal
Phomemo G100 ProVergleichssieger (1,4)WLAN mit AirPrint, dazu Bluetooth und USB; 300 dpi; 10 Seiten pro Minute
Phomemo M85Premium-Wahl (1,6)5-Zoll-Touchscreen und 3500-mAh-Akku; nur Bluetooth
JADENS JD-166Preis-Leistungs-Sieger (1,7)20 Seiten pro Minute bei 203 dpi; nur Bluetooth
Phomemo M832D, Kit mit Tasche und 3 Rollenohne Auszeichnung (1,7)Papier und Tragetasche im Paket; 6 Seiten pro Minute
Phomemo M832D, 1 Rolleohne Auszeichnung (1,9)Bluetooth und USB; 6 Seiten pro Minute; 600 g
CyberPixel P8ohne Auszeichnung (2,0)Papier im Lieferumfang; Tempo nur als „20“ ohne Einheit
LFPERT P83Spar-Tipp (2,3)Einsteigerklasse; Tempo ohne Einheit, keine Auflösung

Im Alltag zählt zuerst das Tempo. Der JADENS JD-166 schafft 20 Seiten pro Minute, doppelt so viele wie Phomemo G100 Pro und M85 und mehr als dreimal so viele wie die beiden Phomemo M832D mit 6 Seiten. Bei einem einzelnen Formular fällt das kaum auf, bei einem mehrseitigen Vertrag schon. Eine Auflösung nennen nur zwei Hersteller: 300 dpi beim G100 Pro, 203 dpi beim JD-166.

Wann ist ein Etikettendrucker die bessere Wahl?

Der JADENS JD268BT nennt bis zu 72 Etiketten pro Minute im Format 10 × 15 cm (4 × 6 Zoll) und ist für regelmäßigen Paketversand gebaut. Ein A4-Gerät druckt dasselbe Label auf ein ganzes Blatt, das Sie danach zuschneiden und aufkleben. Für gelegentliche Sendungen ist dieser Umweg vertretbar, bei vielen Paketen spart ihn der Etikettendrucker jedes Mal.

Seine Grenze ist das Format. Rechnungen und andere A4-Dokumente druckt der JD268BT nicht. Verbunden wird er per Bluetooth, eine USB-Verbindung ist nicht angegeben. Er misst 20 × 8,3 × 8 cm und ist damit kürzer als die A4-Geräte. Preislich gehört er zur oberen Mittelklasse.

Wie viel Platz braucht ein Thermodrucker auf dem Schreibtisch?

Am flachsten bauen der JADENS JD-166 mit 25 × 5 × 3 cm und der Phomemo G100 Pro mit 26,2 × 6,2 × 3,2 cm. Der G100 Pro wiegt 500 g. Die beiden Phomemo M832D sind 4,5 cm hoch, der M85 7,8 cm, der Etikettendrucker 8 cm.

Wer das Gerät unter dem Bildschirm parken möchte, wirft einen Blick auf die Monitorständer im Vergleich. Ihre Bauhöhe liegt zwischen 9,9 und 14,2 cm. Die lichte Höhe unter der Platte nennt jedoch kein Hersteller. Ziehen Sie deshalb von der Bauhöhe die Stärke der Platte ab und halten Sie den Rest gegen die Höhe des Druckers. Mit 3 cm lässt der JD-166 dabei mehr Luft als der JD268BT mit 8 cm.

Wie Sie den Schreibtisch im Homeoffice einrichten, vom Bildschirmabstand bis zur Beleuchtung, beschreibt unsere Checkliste.

Welches Papier brauchen die Geräte, und was liegt bei?

Drei der acht Thermodrucker nennen Papier im Lieferumfang: beide Phomemo M832D und der CyberPixel P8. Das Kit des M832D bringt 3 Rollen und eine Tragetasche mit, die einfache Variante eine Rolle ohne Tasche. Der JD-166 verarbeitet gefaltetes Thermopapier statt Rollen. Beim M85 ist von einem Kit die Rede, ohne dass der Inhalt genannt wird; beim G100 Pro, beim LFPERT P83 und beim JD268BT fehlen Angaben zum Lieferumfang.

Normales Kopierpapier ist keine Alternative, denn ohne Thermobeschichtung bleibt das Blatt weiß. Planen Sie den Nachkauf deshalb gleich mit ein: Papierart und Format müssen zum Gerät passen.

Wie entscheiden Sie in drei Schritten?

Drei Angaben aus den Datenblättern grenzen die Auswahl auf ein bis zwei Geräte ein.

  1. Zuerst das Format: Paketlabels im Format 10 × 15 cm führen zum JADENS JD268BT, Dokumente in A4 zu einem der sieben anderen Geräte.
  2. Dann das Endgerät: Sollen Apple-Geräte ohne Hersteller-App drucken, bleibt der Phomemo G100 Pro mit WLAN und AirPrint übrig. Für Android und Laptop nennt der JD-166 die Kompatibilität ausdrücklich.
  3. Zuletzt die Seitenzahl: Für mehrseitige Berichte spricht der JD-166 mit 20 Seiten pro Minute, für gelegentliche Formulare genügen auch die 6 Seiten pro Minute der M832D.

Steht das Budget an erster Stelle, deckt der LFPERT P83 als einziges Gerät der Einsteigerklasse A4 ab. Sein Datenblatt nennt das Tempo nur als „20“ ohne Einheit und keine Auflösung, und mit 32,5 × 8,5 × 10,5 cm baut er größer als die anderen A4-Geräte.

Worauf die Einordnung der Thermodrucker beruht

Von 14 mobilen Thermodruckern im Amazon-Sortiment kamen acht in den Vergleich, bewertet allein nach Herstellerangaben und Produktdaten. Druckleistung und Format zählen 35 Prozent, Ausstattung und Verbindungen 25 Prozent, Bauweise und Bedienung je 20 Prozent. Wie die Kriterien in eine Note münden, beschreibt die Seite zur Notenberechnung. Für den restlichen Arbeitsplatz lohnt der Blick auf Zubehör für Büro und Homeoffice.

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Häufige Fragen

Warum steht der JADENS JD268BT nur auf Rang 7?

Die Gesamtnote misst alle acht Geräte an denselben vier Kriterien. Beim JD268BT (Note 2,1) fehlen A4-Druck, eine Auflösungsangabe und USB. Für Paketlabels zählen andere Werte: das Format 10 × 15 cm und bis zu 72 Etiketten pro Minute. Den Rang sollten Sie deshalb nicht als Urteil über seine Eignung für den Versand lesen.

Drucken Thermodrucker auch in Farbe?

Nein, alle acht Geräte geben ihre Ausdrucke einfarbig aus, in den Datenblättern steht „Monochrom“. Für Text und Paketlabels genügt Schwarz auf Weiß. Farbige Ausdrucke sind mit keinem der Modelle im Vergleich möglich.

Welche Verbindung brauche ich zum Drucken vom Smartphone oder Laptop?

Bluetooth haben alle acht Geräte. Zusätzlich bietet der Phomemo G100 Pro WLAN, AirPrint und USB, USB haben außerdem beide M832D. Per Bluetooth läuft der Druck üblicherweise über die App des Herstellers, ob es sie für Ihr System gibt, klären Sie vor der Bestellung. Der JADENS JD-166 nennt iOS, Android und Laptops als kompatibel.

Sind Thermoausdrucke für Rechnungen und Verträge geeignet?

Mit Einschränkung. Wärme, direktes Licht und Weichmacher aus Kunststoffhüllen setzen Thermopapier zu, kühl, dunkel und trocken gelagerte Ausdrucke halten länger. Unterlagen, die Sie über Jahre aufbewahren müssen, sichern Sie deshalb zusätzlich digital.

Haben Sie die Thermodrucker ausprobiert?

Nein. Mit keinem der acht Geräte haben wir gedruckt. Grundlage sind die Angaben der Hersteller zu Papierformat, Tempo, Auflösung und Anschlüssen, dazu Lieferumfang und Preisklasse. Wie sauber ein Ausdruck aussieht, lässt sich daraus nicht ableiten.

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